Lesemonat Januar 2020

In den Januar bin ich voller Lesemotivation eingestiegen und komme tatsächlich genau so wieder raus. Ich setzte mir das Jahresziel niedrig auf 20 Bücher. Mir war klar, dass ich das locker schaffen werde, aber mit 3 gelesenen Büchern und einem Abgebrochenen habe ich nicht gerechnet. 

Mein erstes beendetes Buch war Vicious von V.E Schwab. Der Auftakt einer neuen Reihe wo es sich um Menschen mit übernatürlichen Kräften dreht. Ich hatte es mir Ende 2019 gekauft, auch weil mir ein asexueller Charakter versprochen wurde. Im ersten Teil hat man darüber nichts erfahren, soll aber laut der Autorin offen im 2. Band angesprochen werden. Unabhängig dessen war das Buch wirklich richtig gut. Tolle und einprägsame Charaktere, düstere Stimmung und viel Sarkasmus. Ich liebte es. Eine ausführliche Rezension folgt. 

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Das Zweite war ein Hörspiel nämlich 1984 von George Orwell. Ein Klassiker, der eine Dystopie ist. Es ist zwar schon etwas her seit es geschrieben wurde (50er), aber an Aktualität hat es nicht eingebüßt. Das Hörspiel an sich war eher so meh, weil die Charaktere alle ähnlich gesprochen haben und eigentlich nur monoton gesprochen wurde. Dafür war die Geschichte richtig interessant und somit habe ich das Hörspiel innerhalb von 2 Tagen mit meinem Freund durchgehört. Das Buch werde ich vielleicht trotzdem nochmal lesen. 

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Das letzte bis zum Schluss gelesene Buch im Januar war der Grapic Novel Nimona von Noelle Stevenson. Ich hatte es schon ein paar mal bei Goodreads gesehen und ehrlich gesagt habe ich auf Grund dessen + das Cover mir das Buch zu Weihnachten gewünscht und glücklicherweise auch bekommen. Aus einem englischen Web Comic entstand eine gesamte Geschichte und die Comics sind in dem Buch zusammengetragen worden. Starke Charaktere, interessante Story und da ich nicht wusste, dass es eine queere Lovestory gibt war ich was das anging überrascht – im positiven Sinne. 

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Dann mein abgebrochenes Buch… Vier Farben der Magie von V. E Schwab. Jaja ich weiß. Alle lieben das Buch und ich dachte wirklich, dass ich es auch lieben würde. Magie, verschiedene Welten, eine Autorin von der ich schon etwas richtig toll fand (Vicious s.o.) etc. Alles passte. Trotzdem habe ich es nicht über 60% des Hörbuchs hinaus geschafft. Ich war genervt und sauer auf das Verhalten der Charaktere. Ich habe für mich selbst einen Tag später auch einen total Rant runter geschrieben, weil es mich so sehr beschäftigt hat. Das werde ich nochmal sachlicher formuliert hier veröffentlichen. 

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Unter den Büchern die ich gerade aktiv lese sind 4 und nebenbei noch ein anderes. 

Nevernight höre ich gerade als Hörspiel und liebe es (ca 60%).

All the bright places ist ein reread, weil Ende des Monats der Film rauskommt. Es ist mein Lieblingsbuch, welches ich jetzt auf Englisch lese. 

Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten ist ein etwas sachlicheres Buch, wenn auch kein Sachbuch. Bin da noch nicht so weit, aber bisher ist es ganz interessant. 

Das Känguru Manifest liest mir mein Freund jeden Abend vor und wir sind damit auch bald durch. Kann mit dem ersten mithalten. 

Und neben allem her lese ich eh immer noch den ersten Teil von Harry Potter auf Englisch. 

Übersetzte Büchertitel und ihre Cover

Die meisten Bücher werden nun mal nicht auf deutsch geschrieben und müssen erst von einem deutschen Verlag aufgenommen werden und im Zuge dessen bekommen sie manchmal einen neuen Titel und in den aller meisten Fällen ein neues Cover. Früher habe ich einige dieser Beiträge gerne gelesen und auch heute gibt es einige, wie zum Beispiel von Ink of Books (habe erst beim Suchen ihren neuen Beitrag gesehen und ich finde es wirklich großartig, dass sie nach langer Zeit wieder einen Coververgleich gemacht hat). Heute beschäftige ich mich damit und der Grund dafür ist der Prequel von der Buchreihe „Die Tribute von Panem“.

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New Year, new me?

So oder so ähnlich lauten alle möglichen Ideen und auch Blogtitel zu Beginn und zu Anfang jeden Jahres. Das Ende 2019 ist nochmal „besonderer“ als alle anderen, weil ja eine Dekade vorbei ist.

Ich finde diese ganzen Vorsätze und neuen vorgenommen Einstellungen ja auch ganz schön, aber ich finde es doch immer wieder erstaunlich, dass diese erst Ende/ Beginn des Jahres kommen und im Februar eigentlich schon alle Vorsätze wieder gebrochen sind.

Ich persönlich versuche eher mit der Einstellung zu leben, dass man jeden Tag die Macht hat sein Leben zu verändern. Ich kann beispielsweise jetzt mein Studium abbrechen und mir was neues suchen. Das würde mein komplettes jetziges Leben auf den Kopf stellen und auch jede*r andere hat diese Macht. Wir sind uns dessen nicht immer bewusst und ich finde es gesund sich das immer mal wieder vor Augen zu führen.

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Bye 2019, hallo 2020 – Bullet Journal

Auch wenn heute erst der 24. Dezember ist, schauen wir alle schon dem Jahreswechsel entgegen. Für diejenigen mit einem aktiven Bullet Journal bedeutet es, dass man dieses auf das neue Jahr vorbereiten muss. Da ich in den Urlaub fahre werde ich es sowieso nicht mehr schaffen, aber ich möchte einen Plan haben, was genau ich dann nächstes Jahr mache. Es ist mein erster Jahreswechsel mit einem aktive Bullet Journal und ich wollte euch daran teilhaben lassen, welche Gedanken ich mir so dazu mache.

1. Inspiration

Überhaupt der Gedanke ans Vorbereiten kam mir durch den Bullet Journal Subreddit. Und dann habe ich erst mal eine halbe Stunde geschaut, was andere so kreieren und habe die Dinge die ich sehr schön fand und/oder übernehmen möchte gespeichert. Weitere Inspirationsquellen sind bekannterweise Pinterest (dabei fehlt mir aber die Aktualität), We heart it und Tumblr. Wenn ihr noch weitere Inspirationsquellen habt, schreibt es gerne in die Kommentare.

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Queen of Drags – Lasst uns die Welt verändern

Ursprünglich habe ich diesen Blog erstellt, um die positiven Entwicklungen in meinem Leben festzuhalten. Nunja das ist leider etwas problematisch. Ich bin aktivistisch tätig, unter anderem auch bei Twitter und ehrlich gesagt möchte man dort jeden Tag nur heulen. Heute möchte ich mich aber einem Thema witmen, welches mir große Hoffnung schenkt.

Es geht um Queen of Drags. Kurz gesagt RuPaul`s Drag Race Kopie. Es treten also Drag Queens gegeneinander an und die Gewinnerin ist die Queen of Drag (und bekommt noch Preise). In den Medien wurde die Pro Sieben Serie vor allem unter ihren Problematiken beleuchtet und davon gibt es leider einige: Heidi Klum moderiert die Show, also eine Person die in der Vergangenheit in ihrer Show Germanys next Topmodel eine trans Frau ablehnte und dann zwei Jahre später einen auf total divers macht (mal abgesehen von den Problemen die GNTM generell hat). Sie ist keine Drag Queen und hat einfach keinerlei Berührungspunkte mit der Community. Das ist wohl der größte Kritikpunkt dem ich total zustimme. Dazu auch die Aneignung von der LGBT+ Kultur, um Geld zu bekommen. Denn jetzt gibt es viele die RuPaul`s Drag Race gucken, also Pro 7 weiß „aha damit lässt sich Geld machen“. Hätte halt deutlich weniger Probleme, wenn eien Drag Queen die Show moderiert hätte.

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Weniger Ängste

CN psychische Probleme

Es ist merkwürdig mit psychischen Problemen beziehungsweise einer Vergangenheit mit dessen zu haben (ich weiß nicht ob es jetzt alles weg ist, keine Ahnung). Immer hinterfrage ich eine gute Woche und in diesem Fall waren es sogar mehrere. Das verunsichert mich total. ich kann mich nicht mehr richtig kategorisieren und muss mich auf einen möglichen Rückschlag vorbereiten. Ich kann das nicht ab, es ist scheisse.

Ich habe jetzt ein sieben wöchiges Praktikum hinter mir, welches sehr viel sozialen Kontakt mit Menschen mit sich brachte. Ich kam erstaunlich gut damit zurecht und jetzt arbeite ich dort als Honorarkraft. Unglaublich. Doch jetzt bemerke ich, dass es wirklich sehr viel Arbeit war. Ich ziehe mich zwar momentan gar nicht zurück, sondern mache sehr viel, aber ich brauche auch viel Auszeit und Zeit für mich. Gerade ist alles ein relativ schmaler Grad zwischen wundervoll und überanstrengend.

Jetzt muss ich mich für ein Praxissemster für die Uni bewerben und obwohl ich momentan weniger Angst verspüre, ist es gerade hart. Den ganzen Tag über spüre ich diese Dauerangst in meinem Magen sitzen. Ich werde angerufen, gehe nicht dran. Kriege Emails und obwohl ich damit umgehen kann, beantworte ich sie nicht.

Trotzdem geht es mir besser. Aber es ist schwierig, wenn es einem schlecht geht, sich klar zu machen, dass es besser ist. Mein besser ist halt immer noch nicht gut und bestimmt immer noch nicht total gesund. Es ist anstrengend, aber ich habe immer mehr schöne Momente, Tage, Wochen. Es ist unglaublich was ich so alles erreicht habe.

Trigger und Wacken

Cn Belästigung, Panikattacke, Selbstverletzung, Triggererfahrung

In der Psychiatrie kann durch einen Schlüsselreiz ein Flashback ausgelöst werden. Die betroffene Person hat ein durch den Trigger ausgelöstes plötzliches, intensives Wiedererleben eines vergangenen Erlebnisses oder früherer Gefühlszustände, das kann so stark sein, dass die Person unfähig ist, sie als Erinnerung zu erkennen und erlebt sie förmlich als aktuelles Ereignis.

Dies ist die Definition eines Triggers in der Psychologie (Wikipedia)

Mich haben schon öfter Dinge leicht getriggert und dass schreibe ich leider sehr ernst gemeint und benutze es nicht wie viele „Meme-Menschen“ sehr ironisch (mache ich aber auch manchmal, meine es aber sehr anders). Doch vor kurzer Zeit passierte es so heftig wie noch nie.

Leicht triggernd ist es für mich Bilder/Videos/Situationen zu sehen in denen Menschen andeuten (oder es machen) sich zu ritzen. Viel Erfahrung habe ich zum Glück nicht mit Selbstverletzung, aber die zwei Male haben auf jeden Fall gereicht. Dann wird mir sehr unwohl zu mute und ich bin kurz vorm heulen/heule. Ich denke an die Situationen zurück in denen ich mich geritzt habe und überlege manchmal dann auch es wieder zu tun. Es dauert einige Zeit, schätze so um die Stunde wenn ich mich gut ablenken kann, bis es mir wieder besser geht.

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