Pause

Es fühlt sich so an als jemand einfach auf Pause gedrückt. Aber nicht, um schöne Momente mehr zu genießen oder um unseren Alltag zu entschleunigen. Eher in die Richtung in welcher Fortschritte der vergangenen Jahre zerfließen und dunkle Gedanken einen einholen.

Ich habe Angst vor dem Leben nach der Pause. Angst, dass dann wieder Normalität erwartet wird (was auch immer das zu bedeuten hat). Selbst mit der erwarteten Norm kam ich nicht klar. Innerhalb dessen musste ich viel lernen und war auch eigentlich bis Anfang des Jahres gut dabei. Die Pause wirft mich zurück schreit alles in mir, während ich irgendwo weiß, dass die vergangenen Fortschritte nicht umsonst waren oder bedingungslos verloren gegangen sind.

Alles ist auf Pause gelegt außer, dass sich die Welt weiter dreht. Es passieren weiterhin schlimme Dinge, es passieren weiterhin gute Dinge, auch wenn letzteres weniger präsent erscheint.

Diese Pause produktiv nutzen zu wollen scheint ein Wunsch vieler Menschen zu sein. Selbst in einer schlimmen Zeit wie dieser sind Menschen immer noch auf Produktivität getrimmt.

Macht mal eine Pause… (von der Pause?)

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