Trigger und Wacken

Cn Belästigung, Panikattacke, Selbstverletzung, Triggererfahrung

In der Psychiatrie kann durch einen Schlüsselreiz ein Flashback ausgelöst werden. Die betroffene Person hat ein durch den Trigger ausgelöstes plötzliches, intensives Wiedererleben eines vergangenen Erlebnisses oder früherer Gefühlszustände, das kann so stark sein, dass die Person unfähig ist, sie als Erinnerung zu erkennen und erlebt sie förmlich als aktuelles Ereignis.

Dies ist die Definition eines Triggers in der Psychologie (Wikipedia)

Mich haben schon öfter Dinge leicht getriggert und dass schreibe ich leider sehr ernst gemeint und benutze es nicht wie viele „Meme-Menschen“ sehr ironisch (mache ich aber auch manchmal, meine es aber sehr anders). Doch vor kurzer Zeit passierte es so heftig wie noch nie.

Leicht triggernd ist es für mich Bilder/Videos/Situationen zu sehen in denen Menschen andeuten (oder es machen) sich zu ritzen. Viel Erfahrung habe ich zum Glück nicht mit Selbstverletzung, aber die zwei Male haben auf jeden Fall gereicht. Dann wird mir sehr unwohl zu mute und ich bin kurz vorm heulen/heule. Ich denke an die Situationen zurück in denen ich mich geritzt habe und überlege manchmal dann auch es wieder zu tun. Es dauert einige Zeit, schätze so um die Stunde wenn ich mich gut ablenken kann, bis es mir wieder besser geht.

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The Reading Rush 2019

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal beim ReadingRush teilgenommen. Ursprünglich hieß diese Challenge Booktubeathon und es ging hauptsächlich darum in sieben Tagen sieben Bücher zu lesen. In diesem Jahr gab es mehrere Hauptchallenges wie z.B. lese ein Buch und schaue dann die Filmadaption und dazu jeden Tag eine Instagramchallenge und eine Youtubechallenge (diese habe ich allerdings gar nicht verfolgt also weiß ich auch nicht worum es ging). Man konnte sich im Forum austauschen und sich seine Lesestatistik angucken, sowie Abzeichen für abgeschlossene Hauptchallenges bekommen. Allgemein geht es also ums Lesen und Verbinden.

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Buchrezension: Illuminae by Amie Kaufman, Jay Kristoff

Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra.

Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen.

Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.

Ich habe nach längerer Zeit mal wieder ein Buch gelesen. Gerade versuche ich mehr zu lesen und bin um so stolzer diesen Brocken (600 Seiten) fertig gelesen zu haben. Tatsächlich besitze ich das Buch seit zwei Jahren und genau so lange lese ich es auch schon.

Früher habe ich strukturelle Rezensionen auf einem Buchblog geschrieben, aber das möchte ich hier (erstmal?) nicht machen, da mir das viel Spaß am Rezensionen schreiben geraubt hat. Es gibt quasi einfach eine Liste mit positiven und negativen Punkten, die mir aufgefallen ist.

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Lesechallenge

Ich hatte früher einen Bücherblog und habe immer mal wieder and Lesechallenges teilgenommen, später sogar eine eigene ins Leben gerufen. Man hat verschiedene Aufgaben, welche man versucht innerhalb eines Zeitraums zu erfüllen. Momentan lese ich leider sehr wenig und kann mir kaum noch vorstellen wie es ist über 40 Bücher im Jahr zu lesen (vor zwei Jahren habe ich es gemacht). Die Summer Reading Challenge 2019 von vorablesen. de hat mich dazu inspiriert mir selbst eine kleine Challenge zu geben, mit eben diesen Aufgaben (+ein paar eigene), aber etwas angepasster an mich selbst.

  • Neuling Lies ein Debütroman
  • Wortkünstler*in Lies ein Buch mit mehr als 5 Wörtern im Titel
  • Frauenpower Lies ein feministisches Buch
  • Pride Lies ein Buch von jemanden aus der LGBT+ Community, in dem es um Themen der Community geht
  • Das Buch ist immer besser Lies ein Buch, welches als Film/Serie adaptiert wurde
  • Abenteuer Probiere dich in einem neuen Genre aus
  • Für die Ohren Höre dir ein Hörbuch an
  • Zeitreise Lies einen historischen Roman, der dich mind. 70 zurückwirft
  • Es wird Zeit Lies ein Buch, welches schon lange auf deinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) liegt
  • Leben Lese eine Biographie
  • Abschluss Beende eine angefangene Reihe
  • Sprachkurs Lese ein Buch auf englisch

Diese Challenge gebe ich mir ohne den Druck diese so schnell wie möglich zu absolvieren. Viel mehr geht es mir dabei um Ziele, die ich erreichen möchte. Außerdem kann ich auch ein Buch für mehrere Aufgaben nutzen (ist eher untypisch).

Persönliche Pros und Cons – Bullet Journal

Content warning: In diesem Beitrag werde ich auf meine persönlichen Erfahrungen mit dem Bullet Journal System eingehen, dabei werde ich (zwangsläufig) oft auf meine Depressionen eingehen. Außerdem auf: Menstruation und allgemein Stress

Bullet Journal?

Ein Bullet Journal ist im Endeffekt ein Planer, welchen man selbst gestaltet. Meistens hat man nur ein Notizbuch mit leeren Seiten (oftmals gepunktet, um eine Orientierungshilfe zu haben).

Ich nutze das Bullet Journal System jetzt zum ich glaube 4. Mal. Nicht etwa, weil ich es einige Jahre pausiert hätte oder ähnliches, sondern weil ich es nie länger als ein oder zwei Wochen genutzt habe. Am Anfang war ich sehr motiviert und das ging dann schnell vorbei. Das hing bestimmt mit der schwereren Phase meiner Depressionen zusammen, weil dieses Schema auf eigentlich alles was ich angefangen habe übertragen habe.

Bei diesem Mal wurde ich wie eigentlich immer von tollen Bildern inspiriert und natürlich von Youtubern, die auf dieses System schwören (ich kann es verstehen). Ich bin jetzt in meinem zweiten Monat und ich bin unglaublich erstaunt über mein Durchhaltevermögen. Zeigt mir aber natürlich auch, dass es mir wirklich deutlich besser geht, im Gegensatz zu vor ein paar Jahren (beziehungsweise auch 2018, weil im März startete ich tatsächlich zuletzt vor diesem Versuch).

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Ein Monat in der ersten Wohnung

Seit einem Monat leben mein Freund und ich nun in der neuen Wohnung und es ist Zeit für die erste Zwischenbilanz.

Was klappt gut:

  • Haushalt. Wir kriegen das alles sogar ohne Haushaltsplan hin, was echt schön ist. Ich behalte die Aufgaben im Blick und spreche mich dann mit meinem Freund ab und wir finden immer eine gute Lösung für uns beide. Tatsächlich sehr unkompliziert
  • Geld. Wir wirtschaften gut mit dem Geld und haben für Essen weniger ausgegeben als angenommen.
  • Freizeit. Ich suche immer wieder günstige und kostenlose Veranstaltungen bei uns in der Nähe, damit wir uns immer mal wieder etwas Freizeit gönnen können. Klappt bisher ganz gut, aber zu sehen wie viele Veranstaltungen man verpasst ist schade.
  • To Do Listen und Dankbarkeit. Ich führe wieder ein Bulett Journal (habe es bisher 4 Mal probiert) und dieses Mal klappt es wirklich ganz gut. Ich schreibe jeden Tag eine To-Do Liste (naja meistens) und schreibe auch immer wieder auf wofür ich dankbar bin. Funktioniert ganz gut.
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Die erste Nacht und die Umzüge

Am 30. April haben wir die Schlüssel bekommen und haben die ganze Wohnung erst Mal sauber gemacht. So viel musste man gar nicht machen, aber etwas Arbeit ist halt schon angefallen. Meine Mutter hat uns dabei sehr viel geholfen und ich habe bemerkt, dass auch sie mittlerweile Freude daran hat und uns unterstützen möchte. Wir haben dann in der Wohnung übernachtet (ohne meine Mutter), nur mit einer kleinen Klappmatratze und ein wenig Küchenutensilien.

Am Abend waren wir einkaufen und mussten feststellen, dass der erste Laden in unserer Nähe nur Einwegflaschen anbietet (vor zwei Tagen haben wir gesehen, dass es bei dem anderen nahem Laden genau so aussieht). Bis wir keinen Laden ohne Einwegflaschen hier in der Nähe finden, werden wir auf Leitungswasser umsteigen, haben wir uns dann gesagt. Bisher waren wir beide Sprudelwasser gewöhnt, aber ich finde es okay und der Umstieg ist nicht all zu dramatisch und im Hinterkopf habe ich natürlich auch, dass es es energiesparender ist.

Als Abendessen hatten wir uns dann etwas zum mitnehmen geholt und seitdem denke ich viel darüber nach wie man diese Wärmebehälter aus Plastik vermeiden kann, aber trotzdem warmes essen bestellen kann. Ich kenne es nämlich gar nicht, dass man das Essen in seine eigenen Behälter mit nimmt. Schade eigentlich. Den Rest des Abends haben wir einen Film gegeuckt und sind dann relativ schnell eingeschlafen. Am nächsten Morgen haben wir erstmal aus Töpfen gefrühstückt und dann bis Mittags noch weiter geputzt und eingeräumt. Den Donnerstag waren wir dann bei ihm Zuhause.

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Dieser Blog und ich

Die Inspiration für diesen Blog bekam ich durch meinen baldigen Umzug. Morgen ist die Schlüsselübergabe und Freitag, Samstag sind unsere Umzugstage. Ich ziehe mit meinem Freund in die Nähe unserer Unis, endlich weg von Zuhause. Ist für mich auch mit vielen Erwartungen verbunden, da ich davon träume seit ich ungefähr zwölf bin. Depressionen und eine echt schlechte Schulzeit führen schon mal dazu, dass das der größte Traum meines Lebens wird…

Aber um eine Sache soll es hier nicht gehen beziehungsweise höchstens ein Randthema sein und das sind meine Depressionen und meine sozialen Ängste. Dieser Blog soll viel eher eine Mitschrift meiner verschiedenen Wege sein und dabei soll es verstärkt, um all das Positive gehen, was drumherum passiert. Mit verschiedenen Wegen meine ich die Dinge, welche ich ausprobiere und alles was damit zusammenhängt.

Momentan geht es vor allem um den Auszug und das „Alleine“-Leben (nicht ganz alleine, da mein Freund auch da ist). Dabei versuche ich allerdings auch mehr auf Plastik zu verzichten und generell umweltfreundlicher zu leben. Habe ich bisher auch, aber jetzt da ich mehr Bereiche in meinem Leben kontollieren kann und auch muss, kann ich das natürlich auch in neuen Bereichen ausprobieren und hoffentlich auch umsetzen.

Was ich in meiner Wohung ausprobieren möchte

  • Zahnputztabletten
  • feste Seife und festes Shampoo
  • Holzzahnbürste
  • im Unverpacktladen und auf dem Markt einkaufen
  • Waschmittel und Reinigungsmittel selbst machen
  • keine Binden und Tampons, außer zur Bereitstellung für Gäste
  • Bienenwachstücher, statt Frischhaltefolie
  • To-do und Graditude Liste
  • Yoga

Bisher habe ich mir eine Mestruationstasse gekauft, eine Holzzahnbürste und Zahnputztabletten. Außerdem versuche ich seit Samstag eine To-do und Graditude Liste zu führen. Yoga mache ich auch ab und zu, aber beides leider nicht regelmäßig (ja,a uch die Liste habe ich am Sonntag direkt vergessen).

Alles weitere werde ich dann wohl hier dokumentieren.